Wettbewerb 2013: Neubau Theaterlabor für das Institut der angewandten Theaterwissenschaften an der Uni Gießen (D), Ankauf

Die zentrale Idee war es, mehr eine „Hülle“, einen „Rahmen“ für die Aktivitäten der Studenten der Theaterwissenschaften zu schaffen denn ein Gebäude. Wir haben diesem Rahmen eine Tiefe gegeben, sodass ein „Einraum“ entsteht, der an den Kopfseiten geöffnet ist und damit eine klare Richtung erhält. Durch die Fortsetzung der Bodenfläche und der Mauern im Außenraum erhält der „Einraum“ eine noch größere Tiefe, die Übergänge von außen nach innen verschwimmen. Der Innenraum kommuniziert direkt mit seinem Außenraum. In diesen „Einraum“ stellen wir eine Kiste, einen „Werkzeugkasten“ die diesen strukturiert. Innerhalb des „Werkzeugkastens“ befinden sich die eher introvertierten Nutzungen des Theaterlabors, die dienenden Räume. Durch das Einstellen des „Werkzeugkastens“ entsteht ein fließender Raum darum herum, der auch als solcher genutzt werden kann.